Ist Papier verzichtbar in der Patientenaufklärung und -beratung?

Ist Papier verzichtbar in der Patientenaufklärung und -beratung?

Für jede Praxis sind Onlinemedien ein zentrales Instrument, um sich auch in Zukunft erfolgreich auf einem Markt zu behaupten, der zunehmend schwieriger wird. Allein darauf zu setzen ist allerdings zu kurz gedacht.

Dr. Manuela Stobbe

Dr. Manuela Stobbe

In einer Gesamtstrategie zur Patienteninformation und -kommunukation sind nach wie vor die Printmedien ein wichtiger Baustein. Und nicht

etwa in einer standardisierten Form, welche mit geringfügigen Änderungen in vielen Praxen zu finden ist, sondern indivduell auf die Praxis und deren CI zugeschnitten.Zu diesem Thema hat unsere Geschäftsführerin Dr. Manuela Stobbe einen Artikel in der Zeitschrift cosmetic dentistry veröffentlicht, welchen wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Sollte Ihnen diese nicht in Printform vorliegen ;-), so kannn man den Artikel auch bequem am Bildschirm lesen. 

Dafür bitte einfach hier klicken: Artikel Dr. Manuela Stobbe 

Urteil erweitert Werbemöglichkeiten für Ärzte

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil (BVerfG,Beschlüsse vom 1. Juni 2011 – 1 BvR 233/10 und 235/10) die Werbemöglichkeiten für Ärzte erweitert.

Ausgehend vom Fall eines Zahnarztes der Behandlungsgutscheine für eine professionelle Zahnreinigung verlost hatte entschied das oberste Gericht, daß Ärzte durchaus auch gewerbliche Werbemethoden anwenden dürfen. Allerdings muß sichergestellt sein, daß die beworbenen Behandlungen bzw. die wie in diesem Fall verlosten Behandlungen keine gesundheitlichen Risiken bergen.

Ein weiterer Aspekt zur Werbung für eine Praxis,  wurde dabei auch von den Verfassungsrichtern hervorgehoben. So ist es nach Auffassung des Gerichts erlaubt, die technologische Ausstattung einer Praxis werblich hervorzuheben, um den Patienten ein weiteres Kriterium zur Arztwahl an die Hand zu geben. Allerdings ist es nicht erlaubt, in diesem Zusammenhang die Namen der Hersteller medizinischer Geräte zu nennen.

Das Bundesverfassungsgericht hat damit die Berufsfreiheit von Ärzten und Zahnärzten erneut erweitert.

Die in letzter zeit häufig in Portalen wie z.B. Groupon zu findenden Gutscheine für medizinische Behandlungen, sind somit rein rechtlich zulässig.

Allerdings stellt das Bundesverfassungsgericht auch klar, dass nicht der Eindruck vermittelt werden darf, “der Arzt stelle die Erzielung von Gewinn über das Wohl seiner Patienten und deren ordnungsgemäße Behandlung”. Unter dieser Maßgabe sind werbliche Maßnahmen weiterhin sicherlich in Hinblick auf Ihre Rechtssicherheit besonders sensibel zu handhaben.

Twitter, Facebook und Co. ein Thema für Krankenhäuser?

Diese Frage wollen wir mit einem Tweet vom Rhein-Main Zukunftskongress in Offenbach vom heutigen Tage beantworten:

„Krankenhäuser müssen dort sein, wo die Menschen sind. Also auch auf #Facebook.“

Allerdings ist dies für uns nun keine ganz neue Erkenntnis. So haben wir mit unserem Kunden Evangelisches Krankenhaus Lütgendortmund ein Social web projekt gestartet und begleiten das Krankenhaus sowohl bei Twitter als auch bei Facebook.

Ziel ist es mehr aktuelle Informationen, wie Veranstaltungshinweise, Neuigkeiten rund um die Klinik aber auch Stellenanzeigen schneller zu verbreiten und in Ergänzung zu den Standardmedien wie Presse, Druckschriften und Website über eine breitere Informationsbasis zu vermitteln. Die einfache Struktur von Twitter und Co. kommen diesem Vorhaben sehr entgegen.

Einen zweiten Aspekt dieses Projektes, stellt die verbesserte Kommunikation mit den Besuchern und Patienten dar.  Hier wird es sicherlich noch eine Weile dauern, bis in der Bevölkerung sich die Erkenntnis durchsetzt, dass man mit einem Krankenhaus auch im Web 2.0 kommunizieren kann. Derzeit ist das EVK-Lütgendortmund  eines von sehr wenigen Krankenhäusern, welche bei Facebook vertreten sind.

Dies drückt sich leider auch noch in wenigen Fans aus, obwohl die Statistiken zeigen, dass durchaus zufriedenstellend viele Abrufe der einzelnen Beiträge erfolgen. Da gilt es noch Arbeit und Fantasie zu investieren um z.B. die 270.000 facebook-User, die es allein in Dortmund, dem Sitz des Krankenhauses, gibt, besser zu erreichen.

Aber in Zusammenarbeit mit diesem flexiblen und innovativen Partner, werden wir sicherlich viel aus diesem Projekt lernen und es erfolgreich in den alltäglichen Betrieb führen.

Gesundheitsforen – eine Erfolgsgeschichte geht weiter

Gesundheitsforen – eine Erfolgsgeschichte geht weiter

Vor einigen Jahren haben wir zusammen mit der Geschäftsleitung zweier Dortmunder Krankenhäuser eine periodische Patientenveranstaltung zu allgemein interessierenden medizinischen Themen initiiert. Mittlerweile kann man diese Veranstaltungsreihen als etabliert und erfolgreich bezeichnen. So erfolgreich, dass sie in letzter Zeit von anderen Kliniken in der Stadt kopiert werden :-).

Die Themen sind vielfältig. So gibt es Informationen zu Demenzerkrankungen, Diabetes, künstlichen Knie- und Hüftgelenken sowie gezielte Aufklärung zur Patientverfügung, um nur einige Themen zu nennen.

Auch für 2011 sind die beiden Veranstaltungsreihen wieder durchgeplant und terminiert. Die gedruckten Flyer hierzu, werden in den nächsten Tagen verteilt und ausgelegt. Zeitgleich werden die Webauftritte mit den Daten und downloadbaren Dateien ausgestattet.

Selbstverständlich stellen wir auch gerne die Flyer in Form von PDF-Dateien zur Verfügung:

Gesundheitsforum EVK Bethanien, Dortmund-Hörde

Gesundheitsforum EVK Lütgendortmund

Feier des erfolgreichen Starts: GEO-Dortmund

Feier GEO-DortmundZur Feier des erfolgreichen Starts hatte unser Kunde GEO am Mittwoch, 27. Oktober zur offiziellen Eröffnungsfeier ins Ev. Krankenhaus Lütgendortmund eingeladen. Neben der Vorstellung von Konzept und Behandlungsschwerpunkten durch Chefärztin Chronz und Dr. Korte referiert Dr.- Mathias Hessling (Leitender Arzt der Klinik für minimal-invasive Gynäkologie im Petrus-Krankenhaus Wuppertal) über aktuelle Standards des endoskopischen Operierens in der Gynäkologie.

Dr. Korte, GF Ubbo de Boer (EVK Lüdo), CÄ C.Chronz

Dr. Korte, GF Ubbo de Boer (EVK Lüdo), CÄ C.Chronz

GEO-Dortmund: Zusammenarbeit von Klinikärzten und Niedergelassenen

Bis vor etwa 15 Jahren wurden die meisten gynäkologischen Operationen per Bauchschnitt durchgeführt. Heute sind selbst aufwändige Eingriffe mit nur sehr kleinen Schnitten möglich. Auf solche Techniken ist die Gemeinschaft Endoskopisches Operieren (GEO) Dortmund spezialisiert. GEO Dortmund ist eine Kooperation der Abteilung Gynäkologie des Ev. Krankenhauses Lütgendortmund unter Leitung von Chefärztin Cordula Chronz mit dem ambulanten Operationszentrum (AOPH) in der Wißstraße (Frauenärztinnen Dr. Maren Eysel und Dr. Stephanie Korte). Dr. Korte ist auch als Oberärztin im Lütgendortmunder Krankenkaus tätig. Schwerpunkt von GEO bilden die minimal invasiven (endoskopischen) Operationen. Zum Behandlungsspektrum gehören zudem auch moderne Behandlungsverfahren bei weiblicher Harninkontinenz sowie die Myomembolisation bei Muskelknoten der Gebärmutter. Mit Hilfe dieses radiologischen Verfahrens kann in bestimmten Fällen auf eine Operation sogar ganz verzichtet werden.

GEO Dortmund operiert an zwei Standorten: In der AOPH Wißstraße (Gynäkologische Praxis Dr. Maren Eysel & Dr. Stephanie Korte) finden wie bisher ambulante Eingriffe statt. Im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund wird sowohl ambulant als auch stationär operiert. Die Vernetzung der spezialisierten klinischen Fachabteilung mit erfahrenen niedergelassenen Ärzten dient vor allem der Sicherheit, aber auch dem Komfort und somit der optimalen Versorgung der Patientinnen. So stehen – etwa bei größeren Eingriffen oder wenn ein ambulantes Vorgehen nicht möglich oder gewünscht ist – alle Vorteile eines leistungsfähigen Krankenhauses zur Verfügung. Auch wenn nach einer eigentlich ambulant geplanten Operation doch eine intensivere Betreuung nötig wird, kann jeder Zeit im Anschluss an den Eingriff für eine stationäre Überwachung gesorgt werden.

AVVM produziert u.A. die neue noch im Aufbau befindliche Website www.geo-dortmund.de . Zusätzlich wurden natürlich die erforderlichen Printmedien für GEO-Dortmund erstellt. Als PR-Agentur des Trägers EVK Lütgendortmund haben wir selbstverständlich auch die Pressearbeit für das neue Projekt übernommen.

Chefärztin Cordula Chronz und Dr. Stephanie Korte

Chefärztin Cordula Chronz und Dr. Stephanie Korte

Als Geschenk zum erfolgreichen Start haben wir Chefärztin Cordula Chronz und Frau Dr. Stephanie Korte ein großes Bild mit der in allen Medien benutzten Calla überreicht, welches hoffentlich die Räumlichkeiten des Projekts verschönern wird. 🙂

Studie zu Behandlungsfehler-Vorwürfen

gemäß Presseinformation der Stiftung-Gesundheit über eine Studie, sehen sich niedergelassene Ärzte im Schnitt einmal im Jahr einem Behandlungsfehler-Vorwurf ausgesetzt. Hier die Presse-Information mit link zur Studie:
Presse-Information

Studie: Behandlungsfehler-Vorwürfe einmal im Jahr

Knapp 40 Prozent der niedergelassenen Ärzte sehen sich etwa einmal im Jahr einem Behandlungsfehler-Vorwurf ausgesetzt. Das ist das Ergebnis der Studie „Qualitätsmanagement und Patientensicherheit in der ärztlichen Praxis 2010“ der Stiftung Gesundheit. Rund 61 Prozent der befragten Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten gaben an, dass solche Vorwürfe praktisch nie vorkommen. Die übrigen 39 Prozent setzen sich wie folgt zusammen: „Etwa einmal im Jahr“ sagten 29 Prozent, „etwa einmal im halben Jahr“ antworteten neun Prozent und „einmal im Monat“ meinte ein Prozent.

Ein solcher Vorwurf findet meist in einem direkten Gespräch zwischen Arzt und Patient statt; bei 38 Prozent in einer sachlichen, bei 35 Prozent in einer emotionalen Atmosphäre. Weitere acht Prozent konsultieren einen Anwalt im Anschluss an ein Gespräch mit dem Arzt.

Jeder fünfte Patient geht direkt zu einem Rechtsbeistand, ohne vorher selbst mit dem Arzt zu reden. Nach Angaben der Mediziner kommt es in 15 Prozent der Fälle zu übler Nachrede durch die Patienten. In rund jedem zehnten Fall (12 Prozent) ist die Situation so emotionsgeladen, dass ein Gespräch unmöglich ist.

Durchgeführt wurde die Studie von der GGMA Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse im Auftrag der Stiftung Gesundheit. Die gesamte Studie steht online unter
www.stiftung-gesundheit.de/forschung/studien.htm